24. Aabenraa Dänemark (Ostküste) - Wriedel Lüneburger Heide

Nach dem schönen Stellplatz in Dänemark fahren wir für 3 Tage in die Lüneburger Heide nach Wriedel und campieren bei Gina Cordes an einem herrlichen See. Dort gibt es viel Natur, es wird gerne gejagt und wir essen abends leckere Wildschweinbratwürste nach Art einer Currywurst. 
Am nächsten Tag besuchen wir den sehr schönen und riesig großen Tierpark in der Lüneburger Heide. Dort gibt es so viele verschiedene Tiere und eine tolle Greifvogel-Flugshow. Nach den letzten Tagen mit unserem Wohnwagen reisen wir mit vielen Erinnerungen zurück nach Hause. Dort heißt es dann Umpacken-denn der zweite Teil der Reise geht bald los!

16. Vlotho/Minden (Niedersachsen) Porta Westfalica - Dreetzsee Uckermark/Thomsdorf, Carwitz (80 km nördlich von Berlin)

Da wir 2018 einmal Urlaub am wunderbaren Dreetzsee gemacht hatten, wollten wir auf der Durchreise gerne noch einmal dort Halt machen. Der Dreetzsee gehört zur Feldberger Seenlandschaft und liegt in der Uckermark. Die Region ist voller schöner Seen. Dort kann man Angeln, Tauchen und vor allem Wasserwandern. Wir haben uns mehrmals Kanus gemietet und haben die wunderbare Natur erkundet. 
Ein Wehmutstropfen blieb: in der Gegend hat sich ein namenhafter Getränkehersteller mit brauner Limo die Wasserrechte gesichert (pumpt also das Grundwasser) und bedingt durch den Klimawandel verlieren die Seen massiv an Wasser, wenn sie auf Regenwasser angewiesen sind. Der Dreetzsee hat seit 2018 zwei Meter Wasser verloren!

15. Westende (Nieuwpoort) Provinz Westflandern - Vlotho/Minden (Niedersachsen) Porta Westfalica

Nach einer sehr sehr anstrengenden neunstündigen Fahrt bei 33 Grad kommen wir auf dem Campingplatz an. Die Betreiberin benimmt sich derart komisch, dass ich wieder gefahren wäre-hätte ich nicht vier schreiende Kinder im Gepäck. Also bleiben wir die veranschlagten drei Tage. 

Die Betreiberin bleibt eine Katastrophe-hätte ich nur mal die Google Rezensionen gelesen. (Campingplatz Sonnenwiese, Vlotho). Auch die Dauercamper haben Angst vor ihr.
Wir haben tolles Wetter und gehen bei 30 Grad im Schatten in einem aufschiebbaren Pool - der jedoch nicht aufgeschoben war- schwimmen. 
Am anderen Tag besichtigen wir ein Bergwerk in Minden. Geführt von einem Bergmann, der noch tätig ist, da noch ein Stollen aktiv ist. 


14. Cayeux-sur-Mer (Normandie) - Westende (Nieuwpoort) Provinz Westflandern

Auf unserem Weg in den Norden kommen wir an der Küste auch nach Belgien. Das Land ist klein und schnell durchfahren. Alles ist flach und man schaut weit, die Straßen sind schön und neu. An der Küste ist viel los und Westende ist ein Teilstück reines Dünengebiet, ein weiteres Stück strotzt vor Betonbunker und Touristenanimation. Sehr schade, dass Belgien es verpasst hat, diese Art von Bauweise an der Küste zu verbieten. Wir finden es schrecklich. In zweiter Reihe finden sich noch die typischen Häuser, die einmal wohl Blick auf das Meer hatten, nun im mächtigen Schatten der Hochhäuser stehen. 
Das Brot schmeckt hier herrlich, Fischburger sind superlecker, wenngleich die Belgier fast 45 Minuten für 2!!! Burger an einem „Schnellimbiss“ brauchen. 
Der Campingplatz überrascht uns. Er ist wahnsinnig teuer, aber auch sehr luxuriös, obwohl der Pool fehlt. Das Waschhaus ist beheizt und Laoui geht jeden Abend in die Kinderbadewanne. Es gibt einen kleinen Bach, riesige Rasenflächen. Einmal Wäsche waschen kostet 7€. Wir leihen uns Räder und machen auch eine Tour nach Nieuwpoort. Hier leben und arbeiten noch viele Fischer. Auch gibt es einen sehr schicken Seglerhafen mit schöner Promenade. Eine kostenlose Fähre bringt uns von Westende zu Nieuwpoort.